Knöllchen wegen Überbreite

Vermehrt wurde in letzter Zeit von der Polizei an Baustellen der Autobahn, deren Fahrstreifen mit dem Verkehrszeichen 264 (Verbot für Fahrzeuge deren Maße oder Gewichte einschl. Ladung eine auf dem jeweiligen Zeichen angegebene tatsächliche Grenze überschreitet) versehen sind, den Fahrzeugführern, deren Fahrzeuge die tatsächliche Breite von bspw. 2 m überschritten, eine Ordnungswidrigkeit gem. § 49 Abs.3 Nr. 4 StVO auferlegt.
Mit den Angaben des VZ ist die Gesamtbreite des Fahrzeugs mit Außenspiegel festgelegt! So ist bspw. der Golf VI in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 mit einer Breite von 1786 mm angegeben. Dies ist nur die Karosseriebreite! Die tatsächliche Breite incl. Außenspiegel ist jedoch 2086 mm.
Das Thema ist in den letzten Monaten mehrfach Gegenstand der Diskussion in den Medien gewesen. So hat sich der Rechtsausschuss des DVR mit der Angelegenheit befasst und nach kurzer Diskussion festgestellt, dass es von Seiten des Rechtsausschusses hierzu nicht viel zu sagen sei. Jeder Fahrzeugführer müsse sich eben vor Antritt der Fahrt vergewissern, wie breit das selbst genutzte Fahrzeug sei, um sich an die entsprechenden Vorschriften halten zu können. Dabei müsse der Fahrzeugführer die Breite der Spiegel eben hinzurechnen.

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