Fahrassistenzsysteme: Akzeptanz fehlt

Fahrerassistenzsysteme sind für fast alle Neuwagenmodelle verfügbar, jedoch fehlt es nach Ansicht des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) noch an der breiten Akzeptanz. Gründe dafür seien neben der Skepsis gegenüber der Sicherheit und Zuverlässigkeit vor allem die Befürchtung, in der eigenen Freiheit als Autofahrer eingeschränkt zu werden.

Lediglich das Parkassistenzsystem wird laut DVR von den meisten Autofahrern gut angenommen: Es handle sich um das „mit Abstand meistgenutzte System“. Dabei sei es ein reines Komfort-Feature, lebensgefährliche Unfallsituationen verhindere dieses jedoch nicht. Notbremsassistenten, Spurwechsel- und Spurhalteassistenten sowie Abstandsregler könnten einen Großteil der im Straßenverkehr auftretenden Gefahrensituationen entschärfen, aber gerade von diesen Systemen würden sich Autofahrer bevormundet fühlen. Misstrauen, Angst vor Kontrollverlust oder der Hinweis, dass es vorher ja auch ohne ging, würden gegen die Technologien am häufigsten ins Feld geführt.

 

© 2017 Springer Fachmedien München. Part of Springer Nature.