Unser Verkehrsminister denkt nach !!??

Unser Verkehrsminister denkt nach und macht sich über Autofahrer Gedanken, die auch Motorräder fahren sollten. Böse Zungen behaupten, er wolle nur von seiner im EU-Parlament gescheiterten Maut ablenken.

 

Wie mehrere deutsche Medien berichten, sollen Autofahrer in Zukunft leichter auf 125er-Motorräder mit maximal 15 PS (11 kW) umsteigen können. So will es offenbar das BMVI.

Voraussetzungen: Der Autofahrer muss mindestens 25 Jahre alt sein, seit fünf Jahren die Fahrerlaubnis der Klasse B besitzen und eine entsprechende Schulung in einer Fahrschule absolvieren. Diese Schulung soll nach Informationen des "Spiegel" eine 90-minütige Theorieeinheit und sechs praktische Fahrstunden umfassen. Letztere könnten auch auf einem Verkehrsübungsplatz stattfinden. Eine Fahrprüfung sei nicht erforderlich.

BVF-Vorsitzender Dieter Quentin hält nichts von dem Vorhaben des BMVI. Er lehne die Pläne als „unzureichend und gefährlich“ ab, teilte er mit. Dadurch werde keinerlei Fahrkönnen vermittelt, Unfälle durch Fahrfehler würden „geradezu provoziert“.

 

 

Randbemerkung: die Klasse bis 125 ccm gehört mit zu den gefährlichsten und unfallträchtigsten Verkehrsmitteln. Diese Motorradklasse fast "ungeübten" Fahrern zur Verfügung zu stellen, ist im Sinne der Sicherheit gelinde gesagt, ein schlechter Witz.

 

Fahrschule Klotz-News im Juli 2019

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