News

Do

12

Mai

2022

Mehrheit der Deutschen für Tempolimit

Während die Politik noch mit sich ringt, könnte sich der Großteil der Bevölkerung mit einem Tempolimit auf der Autobahn anfreunden. Laut einer Umfrage sind 57 Prozent für eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h.

Die Umfrage zeigt auch, dass sich vor allem Frauen und ältere Menschen für ein Tempolimit aussprechen. Männer und jüngere Personen sind eher dagegen.

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Fr

08

Apr

2022

Fahrerlaubnisentzug nach berauschter E-Scooter-Fahrt

Bei einer Verkehrskontrolle zog die Polizei einen Mann aus dem Verkehr, der unter Einfluss von Cannabis und Amphetaminen mit einem E-Scooter unterwegs war. Eine Blutprobe ergab eine THC-Konzentration von 1,8 ng/ml und eine Amphetaminkonzentration von 86,2 ng/ml. Die Fahrerlaubnisbehörde reagierte darauf und entzog dem Mann die Fahrerlaubnis. Dieser legte Einspruch ein und klagte.

Doch das Würzburger Verwaltungsgericht unterstützte das Vorgehen der Fahrerlaubnisbehörde und stellte fest, dass der Entzug der Fahrerlaubnis rechtmäßig sei. Durch seine Teilnahme am Straßenverkehr mit einem Kraftfahrzeug unter der Wirkung von Betäubungsmitteln habe sich der Mann als ungeeignet zum Führen eines Kraftfahrzeugs erwiesen. Zudem müsse man davon ausgehen, dass er zumindest gelegentlich Cannabis konsumiere, da ihm bereits mehr als ein Konsum nachgewiesen werden konnte.

Verwaltungsgericht Würzburg

Aktenzeichen W 6 K 21.1113

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Fr

04

Mär

2022

Unfall während der Prüfungsfahrt

Wie die Polizei Osthessen mitteilt war die Fahrschülerin bei ihrer Prüfungsfahrt mit dem Fahrschulauto auf der B62 von Niederaula kommend in Richtung Bad Hersfeld unterwegs.

Der Fahrlehrer saß dabei auf dem Beifahrersitz, der Prüfer im Fond des Fahrschulwagens. In einer langgezogenen Rechtskurve setzte eine 54-Jährige, die unmittelbar hinter dem Fahrschulwagen fuhr, zum Überholen an und querte dabei die durchgezogene Linie zur Gegenfahrspur. Als sich Gegenverkehr näherte, lenkte die Autofahrerin wieder nach rechts und berührte das dort fahrende Fahrschulauto. Die Fahrschülerin wich daraufhin nach rechts auf eine Verkehrsinsel aus und überfuhr dabei eine Leitbake sowie einen Schilderpfosten. Glücklicherweise blieben alle Fahrzeuginsassen unverletzt. Den Sachschaden am Fahrschulwagen schätzt die Polizei auf ungefähr 6.750 Euro.

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Mo

31

Jan

2022

Bundesrat erlaubt mehr Online-Theorieunterricht

„Der Bundesrat will Online-Unterricht bereits dann erlauben, wenn Präsenzunterricht zwar möglich ist, aber Einschränkungen unterliegt.

Nach den Plänen der Bundesregierung im zugrundeliegenden Verordnungsentwurf ist Voraussetzung, dass Präsenzunterricht nicht durchgeführt werden kann bzw. darf“, heißt es in der Pressemitteilung des Bundesrats.

 

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Do

30

Dez

2021

Fristverlängerung für Führerscheinumtausch

Wer sein altes Führerscheindokument noch nicht in einen europaweit einheitlich lesbaren und fälschungssicheren Kartenführerschein umgetauscht hat, kann sich noch ein wenig Zeit lassen.

Die ursprüngliche bis zum 19. Januar festgelegte Umtauschfrist für Fahrerlaubnisinhaber der Jahrgänge 1953 bis 1958 mit einem Papierführerschein, der bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellt wurde, möchte der Bundesrat aufgrund der aktuellen Belastungen der Corona-Pandemie um ein halbes Jahr auf den 19. Juli 2022 verschieben.

„Betroffene sollen keine Sanktionen fürchten müssen, wenn sie ihren alten Führerschein angesichts der aktuellen Corona-Situation noch nicht rechtzeitig umtauschen konnten“, heißt es in der Pressemitteilung des Bundesrats.

 

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Di

30

Nov

2021

Regierung plant Neues

Neue Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Besonders auch für die Autofahrer und solche, die es bald werden wollen.

Die neue Ampel-Bundesregierung plant alsbald das Begleitende Fahren mit 16 Jahren einzuführen.

Auch angedacht ist eine Verlängerung der Probezeit für Fahranfänger.

Details gibt es zu diesem Vorhaben noch keine, aber beschlossen ist die Sache wohl schon.

Alla, hopp...warten wir es mal ab.

Fr

22

Okt

2021

Unfallrisiko Baum

Bäume werden häufig als Ursache für im Straßenverkehr getötete Personen unterschätzt.

Dabei schätzen Unfallforscherinnen und Unfallforscher das Risiko, bei einem Baumunfall tödlich zu verunglücken, als besonders hoch ein.

Bei einem Baumunfall mit 90 km/h ist die Wahrscheinlichkeit zu überleben in der Regel verschwindend gering. Der Grund liegt in der Physik: Bei einem Baumunfall wird die gesamte Aufprallenergie auf eine geringe Fläche konzentriert. Selbst kleinere Bäume brechen nicht ab, sondern schneiden sich ins Fahrzeug ein, so der DVR, wodurch Fahrzeugstrukturen zur Sicherheit der Insassen nur begrenzt greifen können.

 

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Sa

18

Sep

2021

Vorsicht! Fahrübung auf Wirtschaftsweg führt zur Anzeige

Eine private Übungsstunde endete für eine 17-jährige Fahrschülerin mit einer Anzeige – auch ihr 19-jähriger Begleiter muss mit Konsequenzen rechnen.

Wie die Landespolizeiinspektion Gotha berichtet, fiel Beamten in Marlishausen ein VW Caddy auf, der auf einem Wirtschaftsweg unterwegs war. Als die Polizisten den Wagen stoppten, stiegen sowohl die Fahrerin als auch der Beifahrer aus dem Fahrzeug und tauschten vor den Augen der Beamten die Plätze.

In der darauffolgenden Kontrolle stellte sich heraus, dass die 17-Jährige, die das Fahrzeug zuvor bewegt hatte, keinen Führerschein besitzt. Sie gab an, gerade erst die Fahrerlaubnis zu erwerben. Deshalb wird gegen sie nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Der 19-jährige Copilot hat ebenfalls mit Folgen wegen des Ermächtigens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis zu rechnen.  

 

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Fr

27

Aug

2021

Kompaktes Elektromobil für Schüler

Mit dem Rocks-e will sich Opel neue Kunden erschließen und zielt mit dem vierrädrigen Leichtfahrzeug nicht nur auf gestresste Pendler in der Großstadt ab, sondern auch auf Schüler. Der Clou des neuen Opel Rocks-e: Man darf ihn bereits mit der Fahrerlaubnisklasse AM und damit ab 15 Jahren fahren. Damit ist das gerade einmal 2,41 Meter lange und 1,34 Meter breite Elektromobil eine Alternative für Jugendliche, die ansonsten auf überfüllte Busse und Bahnen angewiesen sind, oder auch bei schlechtem Wetter zum Fahrrad greifen müssten. Für Vortrieb sorgt beim vollelektrischen Opel Rocks-e, den die Konzernschwester Citroën vor einiger Zeit bereits unter dem Namen Ami vorgestellt hat, ein Elektromotor samt Akkupaket mit einer Gesamtkapazität von 5,5 kWh. Der Preis soll bei ca. 7000 Euro liegen.

 

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Do

05

Aug

2021

Zu wenig Prüfplätze...TÜV bittet um Verständnis

In einem Aufruf an Fahrschulen und auch an Fahrschüler bittet der TÜV Hessen, als Prüforganisation, um Verständnis für Verzögerungen und Kürzungen bei den zugeteilten Prüfungen.

In Auszügen das Schreiben vom TÜV Hessen hier:

 

Bitte an alle Fahrerlaubnisbewerber:

Wir alle haben zurzeit mit Verzögerungen und Wartezeiten in den unterschiedlichsten Lebensbereichen zu kämpfen, davon ist aktuell auch der Erwerb einer Fahrerlaubnisprüfung betroffen. Die Gesamtzeit, die Bewerber zur Erlangung einer Fahrerlaubnis benötigen, hängt nicht nur von Prüfungsterminen ab. Sie ist bestimmt durch

die Bearbeitungszeit im Rahmen der Antragstellung bei den Führerscheinstellen, die Ausbildungszeit in der Fahrschule und letztendlich die gezeigte Leistung in der/den Prüfung/en.

Wir bitten hier um Ihr Verständnis für die Gesamtsituation: Es gibt vielfältige Ursachen, warum sich die Prüfplatzsituation zugespitzt hat. Nicht für alle Einflussfaktoren ist TÜV Hessen verantwortlich. Wir bitten Sie als Fahrerlaubnisbewerber, soweit möglich für Planungssicherheit im Zusammenspiel mit Ihrer Fahrschule zu sorgen.

Prüfplatzanzahl in den Theorieprüflokalen und Maskenpflicht:

Aktuell gilt die Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) vom 22.07.2021. Auch wenn Regelungen zu Mindestabständen und Maskenpflicht gelockert wurden, sind die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene weiterhinzu beachten. Deshalb bleibt die aktuelle Prüfplatzanzahl in den Theorieprüflokalen bis auf weiteres zum Schutz aller Beteiligten bestehen.

Bitte geben Sie dieses Informationsschreiben auch an Ihre Fahrschülerinnen und Fahrschüler weiter.

Mit besten Grüßen und bleiben Sie gesund!

Denis Sixten Clark Doerffer Denny Kirchner

TÜV Technische Überwachung Hessen G TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH

Bereichsleiter Auto-Service Fachreferent Fahrerlaubniswesen Auto-Service

Di

06

Jul

2021

Müdigkeit am Steuer so gefährlich wie Alkohol

Wer während der Fahrt müde wird und auch nur ganz kurz einnickt, legt schnell eine enorme Strecke im Blindflug zurück. „Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h sind das in drei Sekunden mehr als 100 Meter. Das Risiko eines schweren Unfalls ist enorm, wenn der Wagen bei hoher Geschwindigkeit von der Straße abkommt“.„ Müdigkeit ist am Steuer genauso gefährlich wie Alkohol“.

Wer beispielsweise die Spur nicht halten kann oder sich nicht mehr an die letzten gefahrenen Kilometer erinnert, sollte schnellstmöglich anhalten. „Das passiert vor allem im Dunkeln und in typischen Müdigkeitsphasen, also zwischen ein und fünf Uhr nachts oder nach einem üppigen Mittagessen“.

Am besten sollten übermüdete Autofahrer 20 bis 30 Minuten schlafen – aber nicht länger, weil der Körper sonst in eine Tiefschlafphase kommt. Danach helfen Lockerungsübungen und frische Luft, den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.

Fr

18

Jun

2021

Falscher Reifendruck hat gravierende Folgen

Das Goslar Institut für verbrauchergerechtes Versichern weist darauf hin, wie wichtig der richtige Reifendruck bei einem Fahrzeug ist. Denn stimmt der Luftdruck nicht, kann es nicht nur teuer, sondern auch gefährlich werden.

Bei zu hohem Luftdruck verringert sich die Auflagefläche des Reifens, er berührt nur noch mit der Mitte der Lauffläche die Fahrbahn und nutzt sich dort stärker ab. Zudem verursacht die kleinere Haftfläche laut Goslar Institut längere Bremswege, eine schlechtere Kurvenstabilität und Einbußen beim Komfort.

Zu geringer Luftdruck führt dazu, dass die Lauffläche des Reifens in der Mitte den Kontakt zur Straße verliert. Die geringere Haftfläche macht sich insbesondere in längeren Bremswegen sowie schlechterer Kurvenlage bemerkbar und kann schlimmstenfalls zum Platzen der Reifen führen. Außerdem bewirkt bereits ein Reifendruck von rund 0,4 bar unter dem Sollwert einen deutlich höheren Verschleiß und sorgt für einen Mehrverbrauch an Sprit.

 

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Sa

15

Mai

2021

Junge Generation steht Elektromobilität positiv gegenüber

Vor allem jüngere Fahrer wollen auf E-Mobilität umsteigen. 18 bis 34-Jährige haben in Deutschland die positivste Einstellung zu Elektromobilität und würden sich eher ein E-Auto kaufen als ältere Fahrer. Das zeigt jetzt die internationale Studie "Elektrofahrzeuge und Nachhaltigkeit", über die autohaus.de berichtet. Allgemein gilt: Die Einstellung gegenüber Elektrofahrzeugen in Deutschland hat sich verbessert.

40 Prozent der Befragten gaben an, die emissionsfreie E-Mobilität positiv zu bewerten. Von den 18- bis 34-Jährigen waren es 59 Prozent, die Elektroautos gegenüber sehr positiv oder positiv eingestellt sind. Diese Zahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr sogar noch einmal erhöht. Da sprach sich noch knapp die Hälfte der Befragten für Elektromobilität aus.

  

 

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Sa

10

Apr

2021

ASF-Teilnehmer gewinnt Prozess

Einer Fahranfängerin wurde mit sofortiger Wirkung die Fahrerlaubnis auf Probe entzogen, weil sie nicht an einem angeordneten Aufbauseminar teilgenommen hatte.

Zuvor hatte die zuständige Behörde eine Frist gesetzt, diese aber verlängert, nachdem sich die Betroffene für ein Aufbauseminar angemeldet hatte. Voraussetzung der Verlängerung war die Teilnahme „bis Kursende“.

Die Fahranfängerin klagte gegen die Fahrerlaubnisentziehung und bekam Recht. Nach § 2 a Abs. 2 Nr. 1 StVG müsse die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet und dafür eine Frist gesetzt werden. Die Fahrerlaubnis könne demnach nicht entzogen werden, wenn – wie in dem Fall – dem Fahranfänger keine Frist zur Teilnahme gesetzt wurde, urteilte das Verwaltungsgericht.

Verwaltungsgericht Aachen

3 L 775/20

 

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Mi

31

Mär

2021

Automatik...es geht los!!

Zum 1.4.2021 tritt die neue Automatik-Regelung mit der Schlüsselzahl B197 in Kraft, die trotz Automatik-Prüfung zu einer Fahrerlaubnis ohne Automatik-Beschränkung führt.

 

Ab sofort kann die Ausbildung also parallel auf Automatik- und Schaltwagen erfolgen. Dabei werden die Fahrzeugarten idealerweise so in den Lernprozess integriert, dass Fahranfänger jeweils den größeren Teil ihrer Aufmerksamkeit dem Straßenverkehr widmen können. Statt sich mit der Koordination von Kupplung, Gaspedal und Schalthebel (also Händen und Füßen) abzulenken, können sie z. B. im Automatik-Pkw erste Fahrerfahrungen im Straßenverkehr sammeln.

Anschließend lernen sie in mindestens 10 Übungsstunden mit einem Fahrschul-Fahrzeug mit Schaltgetriebe im Realverkehr die Schaltvorgänge, bis sie diese auch im Straßenverkehr sicher beherrschen.

Nach einer besonderen Testfahrt können sie sich im Automatikfahrzeug wieder voll auf die Prüfung konzentrieren – und müssen kein Prüfungsversagen durch fehlerhaftes Anfahren an einer Steigung oder das Abwürgen beim Anfahren an einer Ampel fürchten.

 

Die Testfahrt muss von der Fahrschule schriftlich bestätigt werden und wird bei der Prüfung mit dem Automatik-Fahrzeug dem Prüfer vorgelegt. Der Führerschein ist dann für Automatik und Schaltfahrzeuge gültig.

 

Copyright Degener-Verlag Februar 2021

 

Di

22

Dez

2020

Verlängerung der Prüfzeit ab 1.1.2021

Ab dem 1. Januar 2021 ändert sich die praktische Prüfung. Interessant für unsere derzeitigen und zukünftigen Fahrschüler. 

Insbesondere die Verlängerung der Prüfzeiten für die Fahrprüfungen Klasse B, komplett A und AM dürfte von Interesse sein.

Die Fahrprüfungen verlängern sich um 10 Minuten, also von derzeit 45 Minuten auf dann 55 Minuten für die Klassen B und AM und auf 70 Minuten für die Klassen A, A2 und A1

 

Unten der Link zum Info-Video des TÜV Hessen mit allen Änderungen und Neuerungen.

Hier klicken

So

22

Nov

2020

Corona-Update ab 01.08. bzw. 2.11.2020 !!

Laut Verordnung der Hessischen Landesregierung vom 25.07.2020 wird ab dem 1. August 2020 die Abstandsregelung von 1,5m im Fahrschulunterricht aufgehoben.

 

Für uns alle bedeutet das, dass wir nicht mehr an die 10 Teilnehmer-Regelung gebunden sind. Es können wieder mehr Schüler  am Theorieunterricht teilnehmen und die Abstandsregelung fällt weg. Diese Regelung gilt bisher auch nach dem 2.11.2020. Die Hygienevorschriften bleiben allerdings alle erhalten.  

 

Mi

11

Nov

2020

Bundesrat beschließt Verschiebung der Automatikregelung

Nun ist es offiziell: Die Automatikregelung wird nicht, wie ursprünglich geplant, am 1. Januar 2021 in Kraft treten. Vielmehr beschloss der Bundesrat in seiner 995. Plenarsitzung heute mehrheitlich, der Empfehlung des Verkehrsausschusses zu folgen und die Einführung der Automatikregelung um drei Monate zu verschieben.

Zur Begründung für die Verschiebung auf den 1. April 2021 führte der zuständige Verkehrsausschuss an: „Die Umsetzung der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung auf Kraftfahrzeugen mit Automatikgetriebe erfordert bei Fahrerlaubnisbehörden, deren Verfahrensanbietern und den Technischen Prüfstellen einen auch zeitlichen Aufwand zur Vorbereitung der neuen Verfahrensabläufe und Programmierung erforderlicher Änderungen. Der zur Verfügung stehende Zeitraum ist bei Inkrafttreten am 1. Januar 2021 zu knapp bemessen, um die erforderlichen Schritte verlässlich umzusetzen. Eine Verschiebung des Inkrafttretens um drei Monate ist daher im Interesse aller Beteiligten angeraten."

 

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Fr

16

Okt

2020

Kompromiss beim Bußgeldkatalog

Dem „Spiegel“ liegen Informationen vor, wonach es im Streit um die verunglückte StVO-Reform doch noch bald zu einer Einigung kommen könnte. Die Lösung sieht wohl weniger Fahrverbote, aber höhere Geldstrafen für Raser vor.

 

Für die Sitzung des Bundesrat-Verkehrsausschusses hat die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz Anke Rehlinger (SPD) ein Papier mit neuen Vorschlägen eingereicht. Demnach soll die Fahrerlaubnis erst dann sofort weg sein, wenn ein Autofahrer mit 26 km/h innerorts und 36 km/h außerorts zu schnell geblitzt wird – und nicht schon bei 21 und 26 km/h, wie es die ursprüngliche Novelle festgelegt hat.

Dafür sollen Raser deutlich stärker zur Kasse gebeten werden. „Die Geldbußen für Geschwindigkeitsverstöße werden im Interesse der Verkehrssicherheit an das Niveau vieler europäischer Nachbarstaaten angenähert und nahezu verdoppelt“, zitiert der „Spiegel" aus dem Papier. Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von 21 km/h innerorts seien künftig rund 160 statt 80 Euro fällig.

 

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Di

01

Sep

2020

Roller Fahren mit 15 Jahren

Seit Juli 2020 dürfen Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr in Hessen auch Krafträder der Klasse AM führen. Die Ausbildung und Prüfung entspricht den Kriterien der Klasse AM die bisher mit 16 Jahren erworben werden konnte.

Hessen hat den Modellversuch übernommen und bisher auf 3 Jahre begrenzt. Die Erlaubnis zum Fahren erstreckt sich allerdings nur auf die Bundesländer, die an dem Modellversuch teilnehmen. Bei uns in der Gegend bedeutet das, dass man in Rheinland-Pfalz mit AM15 fahren dürfte, in Baden-Würtemberg dagegen nicht.

Di

09

Jun

2020

Corona-Update 9.6.2020

Vorläufig  findet Montags und Donnerstags schon um 16.30 Uhr theoretischer Unterricht statt. Danach noch mal um 18.30 Uhr wie gewohnt. 

 

Weil nach wie vor Abstandsregelungen eingehalten werden müssen, können höchstens 10 Schüler am Unterricht teilnehmen. Um dem gerecht zu werden , wird kurzfristig ein doppelter Theorieunterricht  nacheinander stattfinden. Eine mehrmalige Teilnahme ist an diesem Tag nicht möglich.

 

Mo

25

Mai

2020

Corona-Update 25.05.2020

Der TÜV bietet wieder Prüfungen an, sowohl in der Theorie wie auch in der Praxis.

Allerdings alles eingeschränkt und mit besonderen Vorschriften.

-Theorieprüfungen nur mit höchstens 8 Prüfplätzen

-Praktische Prüfungen mit besonderen Sicherheitsvorschriften (Mund-Nase-Bedeckung,    -Desinfektion, jeder Schüler einzeln usw.)

Durch die besonderen Maßnahmen und dem enormen Stau der sich während des Corona-Verbotes gebildet hat, werden die einzelnen Fahrschulen mit Einschränkungen bei der Anzahl der zur Verfügung gestellten Prüfplätzen rechnen müssen. Da heißt es noch geduldig sein :-(

 

 

Sa

09

Mai

2020

Update 09.05.2020 !!

Die Bedingungen für Theorieunterrichte und Fahrausbildung werden gelockert.

Bedingungen aktuell laut Ministerium: (Stand 9.5.2020  18.21 Uhr)

- Theorieunterricht mit maximal 15 Personen (von der Raumgröße abhängig)

- In unserer Fahrschule max. 10 Personen 

- Abstand untereinander mindestens 1,5m

- Fahrstunden und Theorieunterricht mit besonderen Hygienevorschriften

- Bürotätigkeit -nur Einzelpersonen oder Familie eintreten- Ein/Ausgang getrennt

- Beim Theorieunterricht und bei den Fahrstunden sind für Schüler und Lehrer                       Mund/Nase Abdeckungen empfohlen  NICHT mehr vorgeschrieben.

 ...und viele Vorschriften mehr! Wir machen die kompletten Vorgaben in der Fahrschule       zugänglich.

Durch die erhöhte Anzahl von jetzt max. 10 Teilnehmern, braucht eine Anmeldung über Doodle nicht mehr zwingend zu erfolgen. Wer will kann! (Link unten) wenn 10 Personen anwesend sind, wird der Lehrsaal geschlossen.

 

Nach wie vor können Theorie-und Fahrprüfungen nur in geringem Umfang beim TÜV eingereicht werden. Hier ist immer noch Geduld gefragt!

 

 

Mo

04

Mai

2020

Ganz langsam geht´s etwas weiter

Es ist soweit!!! Ab Montag den 04.05.2020 dürfen wir wieder unter besonderen Bedingungen Fahrschule betreiben.

 

Besondere Bedingungen, soweit wir sie richtig verstanden haben, sind:

- Theorieunterricht mit maximal 5 Personen 

- Abstand untereinander mindestens 1,5m

- Fahrstunden mit besonderen Hygienevorschriften

- Bürotätigkeit -nur Einzelpersonen eintreten- Ein/Ausgang getrennt

- Beim Theorieunterricht und bei den Fahrstunden sind vom Schüler und Lehrer                    Mund/Nase Abdeckungen zu tragen

 ...und viele Vorschriften mehr! Wir machen die kompletten Vorgaben in der Fahrschule zugänglich.

Mi

18

Mär

2020

Corona-Stop....nix geht mehr!

Jetzt ist es soweit!!! Ab heute, Mittwoch 18.03.2020, dürfen in Fahrschulen weder praktischer Fahrunterricht, theoretischer Unterricht noch Aufbauseminare durchgeführt werden! Auch Büroöffnungen sind verboten. Diese Vorschrift gilt vorerst bis zum 19.04.2020.

In der Praxis heißt das für die Fahrschule und ihre Schüler, dass der Betrieb komplett eingestellt ist. Alles steht still, auch Information und Beratungen sind nur noch telefonisch möglich! Bitter aber wahr. Selbstverständlich werden wir alle Schüler und Kunden zeitnah informieren, wenn dieser Zustand sich ändert. Haltet durch!!

 

Seit Montag, den 16.03.2020 gilt

Der TÜV Hessen setzt ab sofort bis zum 19.04.2020 alle Termine zu Theorie und Fahrprüfungen ab.

Das heißt, bis dahin können keine Prüfungen, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis stattfinden bzw. beantragt werden. Eine Maßnahme die uns allen sehr weh tut!

Desgleichen will die Hessische Landesregierung zeitnah entscheiden, ob praktische Fahrstunden, Seminare und Theorieunterrichte noch durchgeführt werden dürfen. Die Entscheidung soll spätestens bis Mittwoch, den 18.03.2020 bekannt gegeben werden.

Fr

28

Feb

2020

Fahrschüler rastet nach Fahrprüfung völlig aus

Obwohl ein 58-jähriger Fahrlehrer seinem 21-jährigen Fahrschüler dazu geraten hatte, vor der Fahrprüfung noch einige Übungsstunden zu absolvieren, ließ sich der Fahrschüler nicht davon abbringen, zur Fahrerlaubnisprüfung anzutreten. Es kam, wie es kommen musste, der Fahrschüler rasselte durch die Prüfung.

Wie das Polizeipräsidium Bielefeld berichtet, konnte der Fahrschüler diesen Rückschlag wohl nicht verwinden, denn direkt im Anschluss an die Führerscheinprüfung kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Fahrlehrer und Fahrschüler. Als der Fahrlehrer ihm deshalb riet, für die erneute Fahrerlaubnisprüfung eine andere Fahrschule zu suchen, rastete der 21-Jährige vollends aus. Er sei aus dem Wagen gestiegen, hieß es im Polizeibericht, habe den Fahrlehrer beschimpft und beleidigt. Zudem habe er versucht, den Fahrlehrer zu bespucken.

Fahrschüler beschädigt Kotflügel

Der Fahrschüler trat dann mehrmals gegen den vorderen Kotflügel, wodurch der Pkw beschädigt wurde, schreibt die Polizei. Kurze Zeit später ließ der wütende Fahrschüler von dem Auto ab und entfernte sich. Der Fahrlehrer habe anschließend gegen den 21-Jährigen eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gestellt.

Di

07

Jan

2020

Motorrad fahren mit dem Autoführerschein

Niemand hat daran geglaubt, der Verkehrsminister schon.

Der Autoführerscheinbesitzer kann zu Jahresbeginn 2020 ein Leichtkraftrad der Klasse A1 fahren.

Voraussetzungen hierfür sind:

*Mindestalter 25 Jahre

*Besitz des Führerscheins der Klasse B seit 5 Jahren

*eine Schulung in einer Fahrschule mit folgenden Vorgaben:

 4 Unterrichtseinheiten Theorie á 90 Minuten

 5 Unterrichtseinheiten Praxis (Fahrstunden) á 90 Minuten( inkl. Landstraße und Autobahn)

 

Nach Abschluss bestätigt die Fahrschule dem Teilnehmer die Schulung.(Keine Prüfung)

Durch Vorlage der Bescheinigung bei der zuständigen Führerscheinstelle, wird  die Schlüsselzahl 196 im Führerschein der Klasse B ergänzt.

Damit darf der Autoführerscheinbesitzer ein Kraftrad bis 125ccm und einer Höchstleistung von 11KW (15 PS) fahren.

Ein Aufstieg in eine höhere Führerscheinklasse (A2 oder A) ist mit dieser Fahrberechtigung nicht möglich. Die Fahrberechtigung gilt nur im Inland.

Weitere Infos gerne und jederzeit bei uns in der Fahrschule!

info fahrschule-klotz team

   

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Fr

29

Nov

2019

Automatikregelung ist gekippt !!

Jetzt ist es offiziell: Die Automatikregelung ist gefallen, das Bundesverkehrsministerium (BMVI) kann sich an die Umsetzung machen. „Ein Konzept für die Umsetzung soll noch vor Weihnachten erarbeitet werden“, sagt Dieter Quentin, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF). „Das BMVI geht davon aus, dass die neue Regelung dann im Sommer 2020 in Kraft treten kann.“

Es ist geplant, dass unter folgenden Voraussetzungen auf den Automatikeintrag verzichtet werden kann:

Der Bewerber absolviert während der Automatikausbildung für die Führerscheinklasse B in der Fahrschule, zusätzlich eine Schulung im Umfang von mindestens zehn Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten auf einem Schaltfahrzeug. Diese Schulung soll die Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, um ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe sicher zu beherrschen.

Die Schulung schließt ab mit einem Test von mindestens 15 Minuten, in dem der Bewerber nachweist, dass er die speziellen Anforderungen an Schaltfahrzeuge bewältigen kann. Dazu gehören unter anderem Anfahren am Berg, Abbiegen, Vorfahrtsituationen sowie eine umweltschonende Fahrweise.

Der Fahrlehrer bestätigt die Teilnahme an der Schulung und das Bestehen des Testes.

Bei Vorlage dieser Bescheinigung (nach der Fahrprüfung) bei der Fahrerlaubnisbehörde, soll die Eintragung der Beschränkung auf Automatikfahrzeuge im Führerschein entfallen.

Die Qualität der Maßnahme und die Unparteilichkeit von Fahrschule und Fahrlehrern soll durch Maßnahmen wie zum Beispiel einheitliche Vordrucke, Anzeigepflichten der Fahrschule und Fahrschulüberwachung sichergestellt werden. Die Auswirkungen der Maßnahme sollen evaluiert werden.

„Es ist geplant, dass sowohl die Fahrstunden auf dem Schaltfahrzeug als auch der Test bereits vor der praktischen Fahrerlaubnisprüfung absolviert werden können“, so Dieter Quentin.

(bub)

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Di

22

Okt

2019

Kein Grund zur Tarnung: Sichtbarkeit schafft Sicherheit

Im Gegensatz zu manchen Wildtieren, die sich der Umwelt optisch extrem anpassen, um ihren Fressfeinden zu entgehen, ist für menschliche Wesen eher das Gegenteil angesagt. Damit sie im Straßenverkehr gerade nicht übersehen werden, gilt hier für große wie für kleine Leute: Wer sichtbar ist, wird nicht zur Beute! Nun sind Kraftfahrzeuge zwar keine Raubtiere, aber zu Fuß Gehende, Rad oder Roller Fahrende sind vergleichsweise ungeschützt. Deshalb kann es für sie die schwersten Folgen haben, wenn sie übersehen werden. „Lassen Sie sich sehen!“, empfehlen die Unfallforscher von DEKRA ungeschützten Verkehrsteilnehmern für die dunkle Jahreszeit.

„Bei Dämmerung und Dunkelheit sind Fußgänger, Roller- und Radfahrer für Autofahrer oft nur schwer zu erkennen. Reflektoren und helle Kleidung sind deshalb gerade in den licht armen Herbst- und Wintermonaten ein Muss.“ Das Wechselbild macht den Unterschied deutlich: „Helle, kontrastreiche Kleidung ist gut, reicht aber nicht aus. Ohne retroreflektierende Elemente an Kleidung und Schulranzen geht es nicht: Leuchtstreifen, Aufkleber, Warnwesten – alles ist gut, was auffällt.“ Retroreflektierende Elemente geben mehr Sicherheit, sie reflektieren das Scheinwerferlicht und werden daher schlagartig sichtbar. „Im Jahr 2018 starben auf Deutschlands Straßen insgesamt 458 Fußgänger – mehr als jeder zweite davon (232) bei Dämmerung oder Dunkelheit, das ist kein Zufall“, sagt die DEKRA Unfallforschung .

 

copyright DiH (Redaktion)

Di

24

Sep

2019

Reichweitenangst bei E-Autos ist nicht begründet

Zum Jahresanfang 2019 veröffentlichte das Beratungsunternehmen McKinsey eine Studie, die offenlegte, welche Gründe bei deutschen Autofahrern derzeit noch gegen den Kauf eines Elektrofahrzeuges sprechen. Als einen der Hauptgründe gaben den Befragten damals an, dass ihnen die Reichweite der E-Autos nach wie vor zu gering sei, schreibt Auto-Medienportal.net. Dass diese Sorge jedoch völlig unbegründet sei, zeigen neue Daten des Technologieunternehmens Jato Dynamics.

Reichweite hat sich mehr als verdreifacht

Während die durchschnittliche Reichweite von Batterie-Elektrofahrzeugen im ersten Quartal 2015 in Deutschland gerade einmal bei 160 Kilometern gelegen habe, habe sich dieser Wert bis Ende 2016 auf gut 395 Kilometer mehr als verdoppelt. Mit einigen An-, aber auch Abstiegen in den folgenden Jahren konnte im zweiten Quartal 2019 mittlerweile von einer durchschnittlichen Reichweite von 516 Kilometern ausgegangen werden.

Obwohl die Zahlen auf optimistischen Vorgaben der vorgeschriebenen Verbrauchsmessungen bestehen, sei die Reichweitenangst der Deutschen wohl eher ein psychisches als ein technisches Problem. Schließlich würden 80 Prozent der Deutschen jeden Tag nur knapp 40 Kilometer mit dem eigenen Fahrzeug zurücklegen.

 

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